Wichtige Impfungen

Es ist empfehlenswert Kaninchen einmal jährlich gegen RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease / Chinaseuche) impfen zu lassen, da diese Impfung einen wirksamen Schutz gegen die Krankheit bietet, die hoch ansteckend ist, immer wieder auftritt und zu einem qualvollen Tod der Kaninchen führt. Es ist zwischenzeitlich ein zweiter Virustyp aufgetaucht und hat von Frankreich kommend auch Regionen in Deutschland erreicht und zum Tod von Kaninchenbeständen geführt. Ein neuer Impfstoff dagegen ist in Vorbereitung, aber noch nicht in Deutschland zugelassen. Deshalb empfehlen Tierärzte eine halbjährliche Impfung mit dem zugelassenen Impfstoff  cunivak   , der angepasst wurde und auch den zweiten Virustyp bei regelmäßiger Impfung soweit wie möglich mit abdecken soll.
 

Um das Risiko einer Myxomatoseerkrankung so gering wie möglich zu halten, sollten die Kaninchen auch gegen diese Krankheit eine Schutzimpfung erhalten, die am besten hilft, wenn sie halbjährlich wiederholt wird. Inzwischen gibt es auch einen Impfstoff, der nur einmal jährlich geimpft wird und auch ausreichend Schutz bieten soll.

                  

Viele Gegenden sind inzwischen Myxomatosegebiete und selbst im Winter, die ja bekanntlich immer wärmer werden, ist eine Übertragung des Virus durch z.B. Mücken und andere stechende Insekten nicht mehr ausgeschlossen. Infizierte Tiere überleben äußerst selten und die Krankheit ist hochansteckend, d.h. ist ein Tier im Bestand infiziert und erkrankt, muss man damit rechnen, dass auch die anderen Tiere sich anstecken und im schlimmsten Fall alle Tiere sterben.
 

Einige Tierärzte bieten auch günstige Impftermine im Frühjahr und Herbst des Jahres an.

 

Um Krankheiten frühzeitig zu erkennen, beobachte ich meine Tiere sehr genau. Ich kenne die Verhaltensweisen und Charaktere meiner Tiere deshalb sehr gut und sehe so sehr schnell auch nur geringfügige Veränderungen, seien es äußerliche oder auch im Verhalten und kann entsprechend früh reagieren. Kleinere Unstimmigkeiten versuche ich immer erst durch Heilkräutergabe und entsprechende Tees anstatt Wasser zu regulieren. Für evtl. kleine Verletzungen wie Hautabschürfungen oder auch mal einen Biss durch Gerangel nehme ich Bepanthensalbe.  Bei tränenden Augen, die z.B. durch Zugluft entstanden sind, helfen gut Euphrasia-Tropfen. Wenn aber nach einigen Tagen keine Besserung eintritt oder ich die Krankheit nicht einordnen kann bzw. sie nur durch einen Tierarzt zu behandeln ist, bringe ich das Tier natürlich sofort zu der Tierärztin meines Vertrauens. Schwerwiegende Verdauungserkrankungen, die zu den häufigsten Kaninchenleiden zählen, meist durch Fütterungsfehler bedingt, dulden gar keinen Aufschub in der Behandlung, diese können sehr schnell tödlich enden, deshalb sollte man bei ersten Anzeichen sofort zum Tierarzt gehen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich einmal sehr herzlich für die tatkräftige Unterstützung durch meine Tierärztinnen, Frau Dr. Ewe und Frau Dr. Fenske aus Hamburg-Bergedorf bedanken!  (homepage: www.ewe-fenske.de). Sie waren und sind für meine Tiere zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit für Hilfe und Problemlösungen zur Stelle. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich und ich weiß es sehr zu schätzen.

 

 

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© Angela Khorrami