Wir sind die Mitglieder der wilden, bunten Mischung der Deichhasen und bevölkern als Gruppenläufer neben den Zuchtkaninchen das Gehege. Klappt im Großen und Ganzen recht gut, da für jeden von uns immer irgendeine Ecke frei ist, wenn wir mal nur für uns sein möchten und nicht ständig von einem unserer Truppe "angeschlabbert" oder das Fell geputzt bekommen wollen. Gibt zwar auch mal Zoff, da einige unserer Männer dominant sind und zwischendurch den Macho hervorkehren, um ihre Macht zu demonstrieren. OK, ordnen wir uns wieder unter und Frieden. Und na klar, wir Häsinnen sind auch nicht ohne, wenn uns die Hitzigkeit packt, dann können wir auch ganz schön zickig werden. Dauert ja aber nicht ewig.
Hier nun die Mitglieder unserer Truppe:
Ich bin die feine schwarze und glänzende Widderhäsin Ping,2006 geboren, fresse gerne die Schuhe unserer Hüterin an, liebe es gestreichelt zu werden und mag alle anderen Gruppenmitglieder. Seit Sommer dieses Jahres habe ich mich aber plötzlich total mit Puk zerstritten, ging gar nicht mehr. Wir mussten getrennt werden. Glücklicherweise gibt es ja inzwischen das neue Anbaugehege, so dass wir uns aus dem Weg gehen können und ich lebte in Zweisamkeit mit meinem Freund Heissahopsa, da ich entschieden habe, auch die anderen Häsinnen zu vertreiben, bin halt total dominant. Heissahopsa ist tot, Wastl soll mein Freund werden, mal sehen ob ich ihn genauso gerne haben kann wie Heissahopsa. Nee, klappt nicht, der ist zu lasch für mich, aber jetzt wohnt Fiete bei mir. Wir sind gleiches Kaliber, top, den mag ich wieder.
Ich bin Wollbäckchen, ein Löwenwidderrammler, 2009 geboren. Meine Mama war Sursulapitschi und mein Papa Socke. Ich bin sooooooooo schön, frech und lieb. Meine Freundin ist Pudel, ich kann gar nicht mehr ohne sie sein. Ich bin inzwischen kastriert, größer geworden und echt frech. Nichts ist vor mir sicher. Ich liebe es, alles umzubuddeln und vertrage mich bestens mit allen. Und ich sorge für Ordnung bei den Häsinnen, alle gehören mir!
Und ich bin Queenie, 2008 geboren, auch eine Tochter von Marylou und Luigi. Bin recht lebhaft, aber lieb. Wohne mit dem Herrn Kastraten Pumuckl zusammen und seitdem Oschaurischum gestorben ist, hat sich unser Revier vergrößert und wir sind gut Freund mit Rasputin und Frau Holle geworden. Macht mehr Spaß so und kommen auch ständig andere Gehegekaninchen zu uns zu Besuch auf unsere obere Etage. Einmal durfte ich auch schon Babys haben. Waren schöne Babys, einer ist aber ein Aufbeisser geblieben, deshalb soll ich vorsichtshalber keinen Nachwuchs mehr haben. Auch nicht schlimm.
Ich bin der schwarze mit bisschen silberner Mähne Löwenwidderkastrat Pumuckl, 2006 geboren. Ich wohne in der Queenie-Gruppe, um die Damen dort in Schach zu halten, gefällt mir auch gut, in der großen Gruppe sind schon genug Typen, das war nicht das richtige für mich. Aber mit Rasputin habe ich mich jetzt dicke befreundet. Naja, wir sind ja auch Geschwister und so ab einem gewissen Alter brauchen wir uns auch nicht mehr ums Revier und die Häsinnen zu streiten.
Ich bin der schwarze mit thüringerfarbenen Einschlägen Widderkastrat, RT, Wastl, 2005 geboren. Ich bin lieb, etwas scheu, aber mag inzwischen gerne von meiner Hüterin gekrault werden und hatte sonst nicht viel zu sagen in der Gruppe, trotzdem einige Freunde. Ich bin aber zäh und hab mir still und heimlich inzwischen das ganze Gehege erobert. Steht mir schließlich auch zu. Seit NasiHasi gestorben ist, bin ich aber in der Rangfolge aufgestiegen und lasse mir nicht mehr alles bieten. Haben die anderen akzeptiert. Nach Heissahopsas Tod bin ich der Gesellschafter von Ping geworden. War aber nicht so ganz ideal, sie ist einfach zu dominant für mich. Nun leistet mir Ilsebill Gesellschaft. Mit ihr verstehe ich mich sehr gut. Außerdem haben wir auch sofort Freundschaft mit den Angora geschlossen und wohnen jetzt mit denen zusammen im neuen Buchtenstallgehege. So kann das bleiben.
Ich bin der superschöne und superliebe gelbe Teddylöwenwidder Pelle, 2007 geboren. Ich bin jetzt auch Kastrat. Eigentlich sollte ich für prächtige Nachkommen sorgen, hat nur einmal geklappt. Dann hat mich eine merkwürdige Krankheit ereilt. Ich lahmte irgendwie so etwas mit meinen Hinterpfoten. Gab Verdachtsmomente auf eine Krankheit, aber der Verlauf war atypisch und drum die Diagnose nicht bestätigt. Ich wurde behandelt und bin wieder topfit, wurde aber trotzdem kastriert. Meine Hüterin besteht darauf, nur mit ganz gesunden Rammlern Nachwuchs zu planen. Schade irgendwie. Hab aber reizende Damen zugeteilt bekommen und unser eigenes Reich. Das ist echt toll. Eigentlich sollte ich im neuen Gehege wohnen, aber da war auch Puk und wir konnten uns auf den Tod nicht ausstehen. Hab sie echt doll in den Hintern gebissen. Fand meine Hüterin aber überhaupt nicht gut und hat uns getrennt. Puk ist weg und ich lebe wieder im Gehege. Juchhu. Die anderen mag ich ja alle gerne.