Nun ist es soweit: Das Gehege ist wieder vergrößert, die Tiere haben auch bei Hitze gut Luft und außerdem mehr Auslaufplatz, schön ist es auch geworden. Einige Innenarbeiten müssen noch komplettiert werden, aber das ist nun nicht mehr ganz so dringend und eilig, wird aber zum Herbst auf jeden Fall gemacht.







Damit die Tiere gegen Fliegen und Mücken geschützt sind, habe ich das ganze Gehege mit Fliegengaze gesichert. Hat sich schon bewährt.

UND
Neu: Mein geschenkter 6-Buchtenstall, sehr gut erhalten, inzwischen steht er an seinem vorgesehenen Platz. Er hat nun ein Überdach und kleinen Vorbau erhalten. Danach werden die Buchten innen mit Durchbrüchen versehen und unten ein Auslauf angeschlossen. Dann können dort Kaninchen wohnen. Hauptsächlich ist er für Urlaubstiere gedacht und mal als Ausweichmöglichkeit für meine Abgabetiere oder Rammler.

 

Hier steht er an seinem endgültigen Standort. Die Tiere haben die Morgensonne, danach steht er gegen evtl. Hitze im Sommer gut schattig unter dem Wein und durch die seitlichen hohen Bäume geschützt. Ein idealer Platz.

Für den Winter habe ich dem Stall einen kleinen Vorbau geschaffen,  den man mit Welldächern schließen kann, um mehr Schutz gegen die Winterwetterunbill zu schaffen. Hat sich inzwischen auch bewährt.

Hier ein Eindruck des Geheges im Dezember 2010







Früher sah es so aus: Eingang zum Garten und zum Kaninchengehege

 




Es gibt inzwischen mehr Kaninchen, also Plan B und Gehegevergrößerung.  Da bot sich ein Stück neben dem Buddelgehege zur Erweiterung an. Gibt jetzt zwar keinen direkten Durchgang mehr zu den Regentonnen, dafür ein neuer "Sportplatz" für die letzten Kaninchenzugänge und auch Platz für Ställe. Die baue und arrangiere ich aber erst zum Herbst endgültig.




 Und hier ist das an das ursprüngliche Gehege angeschlossene frühere Buddelgehege. Wegen Ratteneinfall mußte ich es leider umfunktionieren und mit Platten sichern und in das vorhandene Gehege integrieren.


   

 






Vorschläge zur Stallgestaltung und Einrichtung


Als Einstreu für einen Stall eignet sich am besten Stroh, da Kaninchen das auch gerne noch anknabbern oder auch ganz fressen, sie sich Kuhlen darin bauen, es bei Hitzigkeit herumschaufeln können und es im Winter gut wärmt.

Wenn man festgestellt hat, welche Ecke die Kaninchen als Kloecke nehmen, kann man dort eine Plastikschale mit z.B. Sägespänen hineinstellen, die gut aufsaugen und die leicht öfter zu wechseln ist. Man muss dann nicht jedes Mal immer die ganze Stalleinstreu austauschen.

Kaninchen vertragen gut Kälte, wenn sie gegen Zugluft, Wind und Feuchtigkeit geschützt sind, sie mögen auch wärmende Sonnenstrahlen und Licht bzw. einen hellen Platz, aber sie vertragen sehr schlecht große Hitze. Bäume, Sträucher geben Schatten, Schutz und Kühlung oder auch Reetmatten und Sonnenschirme, Hauswände (nicht gerade die Südseite).

Wenn das Kaninchen dann noch Auslaufmöglichkeiten hat, einen strukturierten Stall mit z.B. einem erhöhten Sitzbrett im Stall, einem Baumstumpf, Korkröhre oder Weidenbrücke und/oder im Auslauf, Buddelmöglichkeit und Versteckmöglichkeiten wie z.B. kleine Pflanzringe oder ähnliches, ist es vollends zufrieden. Es kann sich austoben, aber auch zurückziehen, da Kaninchen gesellige Individualisten sind.